So backst du dein Brot mit Braufässchen

Heute zeigen wir von backdeinbrot.de euch, wie wir ein Back dein Bier-Brot mit einem Braufässchen-Bier zubereiten. Die Auswahl fiel uns schon ziemlich schwer, wir konnten uns dann aber doch auf ein Weißbier mit Bourbonholz einigen. Dieses hatten wir schon letzte Woche angesetzt, damit wir heute direkt loslegen konnten.

Braufaesschen Weißbier Bourbonholz

Damit dieser Post nicht zu textlastig wird, lassen wir vor allem Bilder sprechen.

Braufaesschen Back dein Bier
Braufaesschen Back dein Bier

»Back dein Bier« basiert auf einem ganz einfachen Rezept: Als erstes gibt man die Brotbackmischung in eine Schüssel und vermischt diese mit der beiliegenden Hefe.

Braufaesschen Back dein Bier

Nach 10 Minuten kneten sind Bier und Mehl gut miteinander vermischt und bereit für den nächsten Schritt: Der Teig muss jetzt etwa eine halbe Stunde gehen, am besten an einem warmen Ort. Anschließend kann die Masse in Form gebracht werden, dass heißt man kann sie nach Lust und Laune formen.

Braufaesschen Back dein Bier
Braufaesschen Back dein Bier

Er kann eine klassisch runde oder ovale Form bekommen, aber auch in mehrere kleine Brote (hier verändert sich entsprechend die Backzeit) aufgeteilt werden. Zudem kann der Teig auch eingeschnitten werden, um „Sollbruchstellen“ zu erhalten. Ist der Teig in Form gebracht, muss er auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech noch eine gute Viertelstunde gehen. Nebenbei kann der Backofen schon einmal auf 220 C° Ober- und Unterhitze (oder 205 C° Umluft) vorgeheizt werden.

Der letzte Schritt: Jetzt werden das Brot und ein ofenfestes Gefäß (z.B. eine Tasse) mit 200 ml Wasser in den Ofen gestellt. Das Brot wird für 10 – 15 Minuten gebacken, danach wird die Temperatur auf 180 C° (Umluft: 165 C°) reduziert und weitere 35 – 45 Minuten im Ofen gelassen. Dieses schrittweise Backen mit abfallender Temperatur ist wichtig für eine knusprige Krume!

Ob das Brot gar ist, kann man ganz einfach feststellen, indem man auf die Rückseite des Brots klopft. Klingt es hohl, so ist es fertig.

Nun muss man es nur noch abkühlen lassen und schon ist der Bier-Brot-Genuss mit dem Braufässchen-Bier fertig! Und es bleibt auf noch genügend Bier für den Eigenkonsum.

Braufaesschen Back dein Bier

Das Bier-Brot passt perfekt zur Brotzeit z.B. wie bei uns mit zwei verschiedenen Sorten Obazdem. Durch das Weißbier schmeckt unser Brot leicht süßlich – lecker! Es lohnt sich aber auch andere Biersorten zu testen um den Geschmack zu variieren.

Wer jetzt Lust auf’s Nachbacken bekommen hat, hier gibt es Back dein Bier und hier das leckere Braufässchen!

Viel Erfolg und vor allem Spaß wünscht euch euer backdeinbrot.de-Team!

Back dein Brot mit deinem Lieblingsbier

Heute stellt sich backdeinbrot.de vor und präsentiert uns ihr neuestes Produkt: Back dein Bier. Die Kunstmühle Hofmeir ist eine familiengeführte Handwerksmühle aus Fahlenbach in der Nähe von Wolnzach, die unter der Eigenmarke backdeinbrot.de qualitativ hochwertige Brotbackmischungen herstellt. Es geht aber auch individuell: So gibt es in unserem Onlineshop auch die Möglichkeit, sich seine eigene Mischung zusammenzustellen; Mehle und Saaten sind frei wähl- und miteinander kombinierbar.

Back dein Bier

Unser neuestes Produkt ist Back dein Bier. Wie bei all unseren Produkten besteht die neue Mischung aus hochwertigen Mehlen. Das Besondere jedoch: Hopfen und Malz sind darin schon enthalten, werden aber durch die Zugabe von Bier noch einmal unterstützt. Um dein individuelles Bier-Brot zu backen bedarf es nur einer Flasche (oder eines Fässchens) deines Lieblingsbiers und schon kann es los gehen. Die Sorte ist ganz egal – Weizen, IPA oder Helles, hier kann man selbst kreativ werden.

Die Brotbackmischung wird mit 330 ml Bier verknetet, anschließend sollte der Teig etwa eine halbe Stunde lang gehen. Danach muss es noch im Ofen backen und fertig ist dein persönliches Bier-Brot! Man braucht dafür auch keinen Brotbackautomaten oder ähnliches – es funktioniert mit einem handelsüblichen Rührgerät (mit Knethaken) oder per Hand. Alles ist ganz einfach gehalten, damit das tägliche Brot zu etwas Besonderem werden kann.
Back dein Brot

Auf die Idee des Bier-Brots kamen wir durch unsere Heimat, denn die Hallertau ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. So war die Verbindung von Hopfen, Malz und Brot nur noch einer kleiner Schritt, der sich, wie wir glauben, gelohnt hat.

Nicht nur daran sieht man wie wichtig uns Regionalität ist: Zu unseren Lieferanten aus dem Umkreis der Mühle bestehen schon seit vielen Jahren treue Partnerschaften. Natürlichkeit und eine gleichbleibend hohe Qualität sind zwei weitere Aspekte, auf die wir von der Kunstmühle Hofmeir viel Wert legen. Back dein Bier und unsere Brotbackmischungen von backdeinbrot.de zeigen aber auch, das diese Werte nicht angestaubt sind, sondern innovativ und vielfältig interpretiert werden können. Überzeugt euch selbst!

In einem zweiten Post zeigen wir euch bald wie das Ergebnis aus der Verbindung von leckeren Braufässchen-Bier und unserer Back dein Bier-Brotbackmischung aussieht!

Euer backdeinbrot.de-Team!
backdeinbrot.de & backdeinbier.de

Unser Weg zum Deutschen Gründerpreis – Teil 2

Ende März: Es ist spannend, wir malen uns nach dem ausschließlich positiven Feedback sehr gute Chancen aus. Endlich kommt die E-Mail und wir sind erleichtert (TOP 10). Langsam wird es richtig spannend, nur noch eine weitere Runde und wir dürfen zur Preisverleihung nach Berlin fahren. In der nächsten Runde heißt es: Persönlich überzeugen. Denn wir müssen einem Journalisten vom Stern in einem Telefoninterview Braufässchen näher bringen. Das Positive: wir müssen in dieser Runde nichts vorbereiten. Das Negative: wir können in dieser Runde nichts vorbereiten und müssen uns ins Ungewisse wagen. Da beruhigt es, dass wir das Telefoninterview zu dritt führen werden, denn auf das Team ist immer verlass. Jegliche Sorgen waren letztendlich jedoch unbegründet. Der Interviewer sehr sympathisch/freundlich und die Fragen bezogen sich auf das Produkt und Geschäftsmodell sowie auf unsere persönliche Motivation. Nichts also, was wir mittlerweile nicht eh im Schlaf beantworten könnten. Schwierig jedoch einzuschätzen, ob wir den Interviewer überzeugen konnten, oder nicht?

Ende April: Jetzt ist es richtig aufregend. Seit Tagen warten wir schon nervös auf die E-Mail mit der Bekanntgabe, als spät am Nachmittag das Telefon klingelt. Dominik geht ran und es meldet sich eine Dame vom Deutschen Gründerpreis. An seiner Mimik erkennen wir schnell, dass wir es geschafft haben. Wir sind unter den besten drei StartUps und nominiert für den Deutschen Gründerpreis 2015! Dominik würde am liebsten aufspringen vor Freude und das ganze Team hat sich schon um ihn versammelt, um an seinen Emotionen abzulesen was gleich kommen wird. Applaus, Freude und Umarmungen folgen auf das Telefonat. Zum Glück kam der Anruf relativ spät, denn der Arbeitstag ist ab dem Zeitpunkt erstmal gelaufen. Alle sind viel zu aufgeregt, um jetzt noch konzentriert weiter arbeiten zu können. Da bleibt nur eins: ein Braufässchen anzapfen. Prost!

Am Anfang dachten wir, dass die größte Herausforderung für uns das Schreiben des Businessplans werden würde und wenn wir wirklich in die finalen Runden kämen, wo wir präsentieren müssten, es für uns einfach werden würde, weil wir ohnehin sehr oft Vorträge halten. Jetzt sind wir allerdings unter den TOP 3 und da wollen wir auch unser Möglichstes geben, um den Preis mit nach Hause zu nehmen. Daher haben wir zum ersten Mal seit langen unsere Präsentation für den finalen Pitch vor der Jury intensiv geübt. Erstmal vor dem gesamten Team, das und ausführlich Feedback gegeben hat. Das hat schon mal zu einer enormen Verbesserung der Präsentation geführt. Zusätzlich sind wir vor Kurzem mit der Agentur für Präsentorik, der Explain GmbH aus Karlsruhe, in Kontakt gekommen. Das sind richtige Experten, wenn es ums Präsentieren geht und können super Feedback und Tipps geben. Da wir leider keine Zeit hatten nach Karlsruhe zu fahren, um direkt vor Explain zu pitchen, haben wir unsere Präsentation gefilmt und das Video zusammen mit den Folien zu ihnen geschickt. Die Tipps von Explain haben uns nochmal sehr geholfen, der Präsentation den letzten Schliff zu verleihen.

Am 17.05 ging es dann ab nach Berlin. Nach einer kleinen Pause haben wir ein letztes Mal im Hotel geübt und dann den Abend in Berlin genossen. Am nächsten Tag fuhren wir dann zum Zentralen Sparkassen- und Giroverband zum finalen Pitch. Die Aufregung war riesig vor so einer hochkarätigen Jury zu präsentieren. Doch wir wurden von einem super netten Team begrüßt, konnten uns noch ein wenig vorbereiten und als wir in den Präsentationsraum gebracht wurden, sind wir schnell in die Präsentation reingekommen und konnten schon währenddessen für einige Schmunzler unter der Jury sorgen, als wir begeistert vom Braufässchen Bier erzählt haben. Auch die anschließenden Fragen meisterten wir super, sodass wir die Präsentation mit einem sehr guten Gefühl verlassen konnten. Vor uns hatten bereits die beiden anderen Nominierten präsentiert und die Jury hat noch am selben Tag den Gewinner gewählt. Außer der Jury weiß jedoch bis zum 30.06 niemand Bescheid. Es bleibt also spannend!

Man kann durchaus sagen, dass das Auswahlverfahren des Deutschen Gründerpreises aufwändig und langwierig ist, aber es hat durchaus sehr viel Spaß gemacht. Wir haben viel dabei gelernt, tolles Feedback bekommen, großartige Leute kennengelernt und das wichtigste: den Teamspirit enorm gehoben. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Monate, auch wenn wir zugeben müssen, dass wir schon ein bisschen nervös sind, wenn wir an die Preisverleihung am 30.06 in Berlin denken.

Unser Weg zum Deutschen Gründerpreis – Teil 1

Als wir am 26.05.2015 als einer der drei Finalisten des Deutschen Gründerpreises bekannt gegeben wurden, konnten wir das kaum fassen und das, obwohl uns der Auswahlprozess seit Ende letzten Jahres intensiv beschäftigt hatte. Als uns der Geschäftsführer des führenden Gründer-Onlineportals www.fuer-gruender.de im Dezember anrief, um uns mitzuteilen, dass er uns für den Preis vorgeschlagen hat, haben wir uns zwar sehr gefreut und geehrt gefühlt, aber eigentlich keine großen Chancen ausgemalt. Bisher hatten wir nämlich bei den meisten Wettbewerben das Gefühl, dass die jeweiligen Juroren zwar die Themen Bier und Individualisierung interessant und spannend fanden, aber dann doch nicht technologie-orientiert genug einschätzten, um es mit einer Auszeichnung zu würdigen. Als jedoch einige Tage nach besagtem Anruf auch die Industrie und Handelskammer für München und Oberbayern anrief und uns ebenfalls mitteilte, dass sie uns für den Deutschen Gründerpreis vorgeschlagen hat, wurden wir doch etwas hellhöriger. Für den Deutschen Gründerpreis können sich Gründer grundsätzlich nicht selbst bewerben, sondern müssen von einem Experten aus dem Netzwerk des Gründerpreises vorgeschlagen werden. Ist man einmal vorgeschlagen, steht noch ein mehrstufiges Auswahlverfahren zwischen dem Vorschlag und der finalen Preisverleihung an.

Da hieß es also plötzlich im Dezember, mitten im Weihnachtsgeschäft, die Unterlagen für die erste Runde des Deutschen Gründerpreises auszufüllen. Das bedeutete, ein vorläufiger Jahresabschluss musste her, ebenso sollten aktuelle Kennzahlen ermittelt werden und nebenher wollten mehrere tausend Bestellungen gehandhabt werden. Zum Glück sind wir ein gut eingespieltes Team und jeder wusste schnell, welche Aufgaben in seinen Bereich fielen und so konnten wir in einigen Nachtschichten die Unterlagen für die erste Runde vorbereiten.

Die zweite Runde war dann schon etwas herausfordernder. Gleich nach dem Weihnachtsurlaub wurde uns die Entscheidung von der Jury mitgeteilt, dass wir eine Runde weiter sind (Top 100) und bitte in den nächsten Wochen die Unterlagen für die nächsten Runde fertig machen sollten. Die Challenge: Ein Businessplan! Nicht dass wir nicht wüssten, wie das geht. Wir hatten nur unseren Businessplan seit zwei Jahren nicht mehr aktualisiert. In dieser Zeit hat sich aber doch so viel geändert, dass wir auf die ursprüngliche Fassung gar nicht mehr aufbauen konnten. Anfangs war es etwas nervenaufreibend, die Informationen aus unseren verschiedenen Planungstools, Projektplänen und Präsentationen zusammen zu tragen. Als sich aber langsam ein ganzheitliches Bild abzeichnete, war es durchaus aber auch sehr befriedigend: Gesammelt in einem Dokument zu sehen, was wir die letzten Jahre schon erreicht hatten, erfüllte uns mit Stolz und Freude. Gleichzeitig aber auch mit Ehrfurcht, wenn man den Teil mit dem Ausblick betrachtet und welche Ziele und Herausforderungen noch vor uns liegen. Dies sind aber Emotionen, welche uns schon den ganzen Weg über begleiten und ohne die das Gründen nur halb so aufregend wäre. Gerade in der Diskussion innerhalb des Teams tendieren wir dazu, uns sehr ambitionierte Ziele zu setzen und bei der Projektplanung erstmal selbst an der Machbarkeit der Zielsetzung zu zweifeln. Doch gleichzeitig sind es ja auch die großen Herausforderungen, welche motivieren, das Team zusammen schweißen und auf die man später zurückblickt. So auch der Businessplan: Dieser ist mittlerweile auf über 70 Seiten angewachsen. Dabei hat jeder zunächst seine Teile für sich geschrieben, dann haben wir in mehreren Abendterminen alles zusammengefügt und gemeinsam noch ergänzt. In der Woche vor der Abgabe stand dann das ganze Team nochmal zum gemeinsamen Feintuning bereit. Unsere Investoren kamen zum Abendessen vorbei und schauten nochmal den gesamten Plan mit uns durch. Alle Mitarbeiter prüften Rechtschreibung und Grammatik und ein paar Stunden vor der Deadline fühlten wir uns dann auch bereit ihn endlich im Online Portal hochzuladen.

Ende Februar: Glückwünsche, dass wir unter die TOP 30 gekommen sind von den Experten, die uns vorgeschlagen haben.. Kurze Zeit darauf das Feedback von der Jury: durchweg positiv. Wir sind überrascht. Die Juroren loben vor allem die professionellen Unterlagen und den aufbereiteten Businessplan. Die Arbeit hat sich gelohnt und das Teamwork ausgezahlt. In der nächsten Runde müssen wir nur einige Nachfragen der Jury beantworten und ein paar Zahlen spezifizieren. Mittlerweile sind wir froh, dass wir endlich mal wieder einen umfangreichen Businessplan erstellt haben. Dieser hilft uns nicht nur bei der schnellen Beantwortung der Fragen der Jury, sondern hat uns in der Zwischenzeit auch schon bei vielen anderen Themen im Tagesgeschäft sehr geholfen.

Nächste Woche im Blog: Erfahrt im zweiten Teil, wie unser Weg in die Top 3 weiterging und welche Hürden noch zu bestehen waren!

Deutscher Gründerpreis: Münchner StartUp Braufässchen unter den drei Finalisten

Braufässchen Deutscher Gründerpreis

Mit Individualisierung und Heimbrauen voll im Trend

München, 26.05.2015: Das Münchner StartUp Customized Drinks GmbH ist als eines der drei besten Unternehmen für den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie StartUp nominiert.

Die Customized Drinks GmbH stellt das innovative Heimbrauset Braufässchen her und vertreibt Rohstoffe zur Lebensmittelherstellung für Privatanwender und Kleinunternehmer. Braufässchen ist die schnellste und einfachste Möglichkeit um selbst Bier zu brauen. Das Bier kann dazu online unter www.braufaesschen.com in drei intuitiven Schritten nach dem eigenen Geschmack individualisiert und zu Hause in nur einer Woche gebraut werden.

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Der Deutsche Gründerpreis wird seit 1997 von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche ausgelobt. Die Customized Drinks GmbH wurde für den Deutschen Gründerpreis von Gründungsexperten der IHK München und Oberbayern und dem führenden Online Gründerportal Für-Gründer.de vorgeschlagen und musste sich anschließend in mehreren Auswahlrunden vor einer hochkarätigen Jury bewähren. Die Experten haben dabei das Unternehmen bereits seit Jahren begleitet und unterstütz: „die persönliche Unterstützung und langjährige Zusammenarbeit mit den Experten hat einen wertvollen Beitrag nicht nur im Nominierungsprozess beim Wettbewerb als auch bei der Entwicklung des Unternehmens geleistet.“

Seit Verkaufsstart im Sommer 2012 hat das StartUp mehr als 70.000 Braufässchen verkauft. Knapp 40.000 davon im vergangenen Geschäftsjahr, was einem Jahresumsatz von 1,3 Mio. Euro entspricht. Vor dem Hintergrund der seit Jahren rückläufigen Absatzzahlen für Bier schafften es die Gründer mit dem individuellen Bierbrauen einen ganz neuen Umgang mit Bier zu etablieren. Dabei gelang es ihnen, die Trends für Mass-Customization und Do-It-Yourself-Produkte geschickt in einen sonst eher traditionellen Markt umzusetzen: „Wenn man sein Bier einmal selbst gebraut hat, entwickelt man eine ganz neue Beziehung zu seinem Getränk. Man versteht die Hintergründe besser und kann gezielt Einfluss auf den Geschmack nehmen. Das bringt Leidenschaft und Qualität zurück ins Glas.“ Mit Braufässchen wurde Heimbrauen einer breiten Zielgruppe zugänglich gemacht und zum ersten Mal individueller Biergenuss möglich.

Die Gründer streben mit ihrem Unternehmen eine nachhaltige Wachstumsstrategie an und wollen den Großteil des Wachstums über die Einnahmen finanzieren. Bis 2017 beabsichtigen Sie einen Jahresumsatz von 10 Millionen Euro sowie ein Wachstum von aktuell 10 auf 25 bis 30 Mitarbeiter. Neben der Internationalisierung bestehender Produkte ist die Einführung neuer Produktlinien ein wichtiger Baustein dazu. Als Erfolgsgeheimnis sehen die Gründer vor allem das Team und die Unternehmenskultur: „Die Hierarchien sind bis heute sehr flach gehalten und das ganze Team ist immer eingeladen, das Unternehmen mitzugestalten und selbst unternehmerisch tätig zu werden.“ Dementsprechend sehen sie die Nominierung zum Deutschen Gründerpreis auch als „Anerkennung für das gesamte Team sowie alle Förderer und Unterstützer“ und als „Bestätigung der Idee und des Geschäftsmodells von einer der wichtigsten Institutionen in Deutschland“.

Über die Customized Drinks GmbH:

Die Customized Drinks GmbH wurde im Mai 2012 von drei Studenten der TU-München gegründet. Die drei Gründer haben sich am Gründerzentrum der TU-München, der UnternehmerTUM, kennengelernt, wo sie durch ein Stipendium gefördert wurden: „Während dem Studium an der TU-München und vor allem während unserer gemeinsamen Zeit an der UnternehmerTUM haben wir uns als Team gefunden, sowie die Idee und das Geschäftsmodell entwickelt. Das war eine sehr entscheidende Zeit.“ Als sie bei der Auswahl von Bier immer wieder die vergleichsweise geringe Vielfalt bemerkten, war die Gründungsidee geboren: „Die Biervielfalt in Deutschland erhöhen und individuellen Biergenuss ermöglichen.“ Es war schnell klar, dass dieser Weg über das Heimbrauen führen würde. Allerdings waren alle bestehenden Lösungen zum Heimbrauen sehr kompliziert und zeitaufwändig. „Wir wollten, dass jeder spielend leicht sein eigenes Bier brauen kann und das mit Erfolgsgarantie.“ Dazu haben die Gründer lange getüftelt und in unzähligen Versuchen das Braufässchen entwickelt. Die innovative Idee, das fundierte Coaching und die Begleitung durch die UnternehmerTUM sowie die kundenzentrierte Produktentwicklung ermöglichten dem Unternehmen von Beginn an eine konstant positive Entwicklung.

Heute kann jeder auf der Webseite www.braufaesschen.com sein Bier in drei intuitiven Schritten aus über 100.000 Möglichkeiten nach seinem eigenen Geschmack zusammenstellen. Anschließend werden alle Zutaten passend abgewogen und zusammen mit einem leeren fünf Liter Fass, einem passenden Druckventil sowie einer einfachen Bedienungsanleitung nach Hause geliefert. Damit kann in wenigen Minuten das Bier zur Gärung vorbereitet werden. Nach nur einer Woche ist das selbstgebraute Bier fertig und kann frisch vom Fass gezapft werden. Den Gründern waren dabei von Anfang an die Zufriedenheit der Kunden sowie die Verwendung hochwertiger Rohstoffe zentrale Anliegen: „Wir wollen, dass die Leute mit Braufässchen ein tolles Erlebnis haben, das Brauen kennenlernen und am Ende ein leckeres Bier genau nach ihrem Geschmack genießen können.“

Der Großteil der Fässchen wird bislang noch in Deutschland verkauft. Seit Herbst letzten Jahres gibt es aber auch die internationale Markenvariante „Brewbarrel“ und den englischen Webshop www.brewbarrel.com mit deren Hilfe die Gründer die Internationalisierung vorantreiben: „Wir sind gerade dabei, den europäischen Markt selbst zu erschließen und führen parallel dazu Gespräche mit potentiellen Partnern über den Markteintritt in den USA, Kanada und Australien.“ Ein Großteil der Investitionen für die Internationalisierung hat das Unternehmen selbst erwirtschaftet. Das StartUp konnte bereits eineinhalb Jahre nach der Gründung einen positiven Cashflow verzeichnen. Um dies zu ermöglichen, verzichteten die Gründer die ersten 16 Monate auf ihr Gehalt und legten, wo immer möglich, selbst mit Hand an: “Anfangs war nur wenig Kapital notwendig, weil wir fast alles selbst gemacht haben. Bis 17 Uhr wurde Büroarbeit erledigt sowie Marketing und Vertrieb vorangetrieben. Danach haben alle zusammen die eingegangenen Bestellungen für den Versand vorbereitet. Das war richtige Teamarbeit, jeder hat mit Hand angelegt!”

Neben der Internationalisierung will das Unternehmen auch über den Vertrieb von Heimbraurohstoffen und hochwertigen Lebensmittelzutaten wie z.B. Aromen weiter wachsen. Dazu gibt es seit kurzem auch einen eigenen Webshop für Aromen. Unter www.pure-flavours.com können Endverbraucher und Kleinunternehmen über 60 verschiedene Aromen für die Herstellung von Getränken- und Lebensmitteln beziehen. „Wir wollen hochwertige Zutaten und Wissen zur Verfügung stellen, so dass jeder spielerisch zu Hause seine Lieblings Lebensmittel selbst herstellen kann.“

Über den Deutschen Gründerpreis:

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis seit 1997 von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche. Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium, Förderern und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt.

Die Unternehmen werden dabei von einem Netzwerk aus über 300 Experten vorgeschlagen. Diese zeichnen sich durch langjährige Erfahrungen mit Gründungen sowie ausgezeichnete Kontakte in die Unternehmerszene aus. Die Customized Drinks GmbH wurde dabei gleich zweimal unabhängig voneinander nominiert:

  • Für-Gründer.de GmbH ist mit www.fuer-gruender.de das führende Onlineportal für Gründer und Selbstständige mit umfangreichen Informationen und Tipps rund um die Existenzgründung.
  • IHK für München und Oberbayern mit umfangreichen Beratungs- und Coaching-Angeboten für Start-up´s und Gründer, welche auch die Customized Drinks GmbH mit dem Gründercoaching Deutschland unterstützt hat.

Die Finalisten erhalten ein individuelles, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Coaching durch die Unternehmensberatung Porsche Consulting GmbH. Zudem übernehmen Mitglieder des Kuratoriums des Deutschen Gründerpreises über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften für jeden Finalisten und stellen ihr Know-how und ihre Erfahrungen zur Verfügung. Die Unternehmen erhalten außerdem ein Medientraining beim ZDF sowie Zugang zum Alumni-Netzwerk des Deutschen Gründerpreises.

Über UnternehmerTUM und Technische Universität München:

UnternehmerTUM – das Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München – begleitet Start-ups und etablierte Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, beim erfolgreichen Geschäftsaufbau, beim Markteintritt und in der Wachstumsphase. UnternehmerTUM hat die Gründer bei der Entwicklung des Business Modells, der Finanzplanung und mit Kontakten im Netzwerk unterstützt.

Die Technische Universität München (TUM) ist eine der forschungsstärksten Technischen Universitäten Europas. Die TUM handelt als unternehmerische Universität, die Talente fördert und Mehrwert für die Gesellschaft schafft. Auch als Alumni arbeiten die Gründer nach wie vor eng mit der TUM zusammen wie z.B. beim Qualitätsmanagement der Lebensmittelrohstoffe sowie bei wissenschaftlichen Fragen.